Abschüttelnd von der Haut den frischen Brand.
Da sprach ich: "Du, dem alles unterlegen,
Bis auf die Geister, die sich dort voll Wut
Am Tor zur Wehr gestellt und dir entgegen.
Wer ist der große, welcher, diese Glut
Verachtend, liegt, die Blicke trotzig hebend,
Noch nicht erweicht von dieser Feuerflut?"
(aus dem vierzehnten Gesang der Hölle)
Mein Meister horcht' auf dieses Schmerzgekreische
Und sah mich an und sprach: "Hier harren wir!
Bedenke jetzt, was Höflichkeit erheische.
Denn wäre nicht der Feuerregen hier,
Nach der Natur des Orts, so würd' ich sagen:
Die Eile zieme, mehr als ihnen, dir."
(aus dem sechzehnten Gesang der Hölle)
Die Glut euch nagte! Tretet in die Flammen,
Und seid nicht taub dem Sang von dortenher!"
Dies Wort ertönte jetzt, da wir zusammen
Uns ihm genaht, so schrecklich in mein Ohr,
Als hört' ich mich zum schwersten Tod verdammen.
Ich sank auf die gefaltnen Hände vor,
Ins Feuer schauend--wen ich brennen sehen,
Des Bild stieg jetzt vor meinem Geist empor.
Die Führer nahten sich, mir beizustehen,
Und tröstend sprach zu mir Virgil: "Mein Sohn,
Du kannst zur Qual hier, nicht zum Tode gehen.
(aus dem siebenundzwanzigsten Gesang des Fegefeuers)
Will ich noch eins dir deutlicher enthüllen.
Ich sehe Feuer, sehe Luft--so spricht
Dein Zweifel--Wasser, Erd', in mannigfachen
Vermischungen, und alle dauern nicht.
Geschöpfe sind ja alle diese Sachen;
Und sollte dies, wenn ich dich recht verstand,
Sie nicht vor der Verderbnis sicher machen?
(aus dem siebenten Gesang des Paradieses)

(Ihr habt's erkannt: völlig aus dem Zusammenhang gerissene Strophen aus der Commedia)
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on Dienstag, November 10th, 2009 at 11:04 and is filed under Wenn Fahrradfahrer parken.
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